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Kurzinformation zur Abgeltungsteuer ab 2009 April 15, 2010

Posted by stan7410 in steuern.
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Die Abgeltungssteuer (Zinssteuer) gilt für Zinsen, Dividenden und Erlöse aus Wertpapierverkäufen, die seit dem Zeitpunkt dem 1. Januar 2009 zufließen. Jener Abgeltungssteuersatz von 25 Prozent (plus Solidarzuschlag und Kirchensteuer) wird von der Bank unverblümt einbehalten und an dies Finanzamt abgeführt. Für ganz Sachverhalte, die ab dem 1. Januar 2009 erfolgen, ist die bis dorthin geltende Spekulationsfrist auf Wertpapiere (private Veräußerungsgeschäfte) und das Halbeinkünfteverfahren für Aktionäre nicht mehr valide. Ein Abzug von Werbungskosten ist ebenfalls entfallen. Nur der neue (zusammengefasste) Sparerpauschbetrag in Höhe von 801 Euro (bzw. 1.602 Euro) mindert die Bemessungsgrundlage für den Steuerabzug.

Sparerpauschbetrag
Für private Anleger gilt ab 01.01.2009 ein Sparerpauschbetrag für die Einkünfte aus Kapitalvermögen von 801 Euro (bzw. 1.602 Euro nebst Zusammenveranlagung). Dies entspricht dieser Zusammenfassung von Sparerfreibetrag und Werbungskosten-Pauschbetrag. Jener „Schnee von gestern“ Sparerfreibetrag und die “ langweilige Geschichte“ Werbungskostenpauschale sind mit Einführung welcher Abgeltungsteuer zum 1. Januar 2009 abgeschafft und durch den Sparerpauschbetrag ersetzt worden. Der Sparerpauschbetrag umfasst nicht nur Zinsen und Dividenden, sondern wiewohl Gewinne aus dem Verkauf von Kapitalanlagen und Termingeschäften.

Welcher Abzug welcher tatsächlichen Werbungskosten ist ausdrücklich unmöglich. Damit ist untergeordnet dieser bisherige steuerliche Abzug von Fremdfinanzierungskosten für den Kauf von Wertpapieren völlig fertig worden. Ab 2009 gilt mithin ein umfassendes Abzugsverbot für die tatsächlich angefallenen Werbungskosten.

Kernpunkte jener Abgeltungssteuer hinauf Kapitalerträge ab 2009:
Betroffen sind ganz Kapitalerträge wie Zinsen und Dividenden. Das bisherige Halbeinkünfteverfahren, wonach für Dividenden nur die Hälfte dieser Erträge zu versteuern ist, entfällt. Dividenden unterliegen dann gleichermaßen in voller Höhe jener neuen Zinssteuer. Ebenfalls gilt dann nicht mehr die Besteuerung von Spekulationsgewinnen beim Verkauf von Wertpapieren innerhalb eines Jahres. Damit sind zweitrangig Kursgewinne generell welcher Besteuerung zu unterwerfen.

Kursgewinne von Aktien, die vor dem 31.12.2008 erworben wurden, bleiben (nachdem dem solange bis dahin geltenden Recht) steuerfrei, vorausgesetzt, welche Aktien wurden länger als ein Jahr im Depot geführt. Für Wertpapiere und Fondsanteile, die ab dem 1. Januar 2009 erworben werden, gilt die Abgeltungsteuer von 25 Prozent.

Solange bis zum 31. Dezember 2008 hatte dieser Fiskus eine 30 %ige „Zinsabschlagsteuer“ erhoben, die im Unterschied dazu nur eine Vorauszahlung hinaus die tatsächlich zu zahlende Einkommensteuer ist. Im Rahmen dieser Steuererklärung wurden solange bis zur Einführung dieser definitiven Abgeltungssteuer in 2009 die erzielten Zinseinkünfte mit dem persönlichen Steuersatz unter Anrechnung dieser 30%igen Zinsabschlagsteuer besteuert.

Lebensversicherungen:
Die Erträge aus Lebensversicherungen, die jener Altersvorsorge dienen, werden im Rahmen (von) Abschluss ab 2005 zur Hälfte nebst Fälligkeit besteuert, wenn sie nachher dem 60. Lebensjahr und zu Ablauf von mindestens zwölf Jahren ausgezahlt werden. Würde die Abgeltungssteuer selbst hier greifen, würden letztlich nur noch 12,5 Prozent welcher Erträge aus einer Lebensversicherung besteuert werden. Um ebendiese ungewollte Privilegierung zu vermeiden, bleiben Lebensversicherungen von dieser neuen Abgeltungssteuer undurchführbar. Steuerlich bleibt somit im Kontext (von) Lebensversicherungen alles beim Alten. Ausnahme: Ab 2009 unterliegt zweitrangig jener Verkauf einer Lebensversicherung dieser Abgeltungsteuer, wenn der Versicherungsvertrag noch keine 12 Jahre bestanden hat. Bisher war nur die Kündigung welcher Lebensversicherung innerhalb von 12 Jahren steuerpflichtig.

Rückblick zur Gestaltung vor 2009
Nicht nur wegen welcher Bankenkrise, sondern im gleichen Sinne und insbesondere wegen dieser Zinsbesteuerung ab 2009 hatten viele Anleger eigene Zinserträge in dies steuergünstige Jahr 2009 verlagert. Dieser „Brüller“ war dieserfalls eindeutig das Festgeld. Zugleich war und ist es nachdem wie eine der sichersten Geldanlagen. Jetzt hat die Gestaltungsfreiheit für Kapitalvermögen ein Ende.

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Option dieser LLC ohne Bedeutung
Gesellschaften in jener Rechtsform einer LLC können nach dem US-Steuerrecht zur Besteuerung als Personengesellschaft optieren. Erträge aus einer LLC sind für dies Steuerabzugsverfahren zweitrangig dann wie Dividendenerträge i.S. des § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG zu erläutern, wenn nachher US-Steuerrecht zur Besteuerung denn Personengesellschaft optiert wurde.

Einschränkung welcher Verlustverrechnung
C/o der Abgeltungssteuer wird die allgemeine Verrechnungsmöglichkeit von Verlusten aus Kapitalvermögen mit allen anderen Einkunftsarten gestrichen. Damit können Verluste aus Kapitalvermögen ab 2009 beiläufig nur mit positiven Einkünften aus Kapitalvermögen gleichmäßig werden. Eine Verrechnung mit Verlusten aus anderen Einkunftsarten ist im Kontext (von) dieser Abgeltungsbesteuerung nicht mehr möglich.

Verluste aus bestimmten Kapitalanlagen werden von dort in entsprechenden „Verlustverrechnungstöpfen“ erfasst. Ein solange bis zum Jahresende nicht ausgeglichener Verlust verbleibt in der Regel im Verlustverrechnungstopf und wird selbstständig von welcher Bank in dasjenige nächste Kalenderjahr übertragen. Dieser Verlust steht dann im Folgejahr wieder für eine Verrechnung mit positiven Kapitaleinkünften zur Verfügung.

Wer diesen automatischen Verlustvortrag nicht wünscht, weil er die Verluste schon in seiner laufenden Steuererklärung mit Gewinnen aus anderen Kapitaleinnahmen verrechnen möchte, kann sich die nicht ausgeglichenen Verluste von seiner Bank aufhören lassen. Dieser Antrag muss bis zum 15. Dezember des laufenden Jahres zusammen mit jener Bank des Steuerpflichtigen vorliegen. Versäumt jener Steuerpflichtige diesen Termin, bucht die Bank die nicht genutzten Verluste zur Verlustverrechnung in dasjenige folgende Kalenderjahr. Wird welcher Antrag aufwärts Verlustbescheinigung vor dem Termin rechtzeitig gestellt und von dieser Bank bescheinigt, geht dieser Verlust zusammen mit welcher ausstellenden Bank „unter“ und kann dann nur noch im Rahmen der Einkommensteuererklärung genutzt werden.

Sonderfall: Verluste aus Aktiengeschäfte
Verluste aus dem Verkauf von Aktien dürfen beiläufig nur mit Profitieren aus Aktienverkäufen gelassen werden. Eine Verrechnung jener Verluste aus Aktien mit Erträgen aus Zinsen oder Dividenden ist nicht machbar.

Solange wie welcher Verlust aus einem Wertpapierdepot intrinsisch des Kalenderjahres nicht lässig werden kann, wird dieser Verlust in das nächste Jahr vorgetragen. Bürokratisch wird es, wenn welcher Sparer mehrere Wertpapierdepots unterhält für verschiedenen Banken unterhält. Hier besteht für eine Verlustverrechnung die Voraussetzung, dass die Bank, c/o der der Verlust entstanden ist, eine Bescheinigung Reichlich die Höhe des nicht ausgeglichenen Verlustes ausstellt.

Übergangsregelung zu Spekulationsgewinn aus Aktienverkäufen
“ langweilige Geschichte“ Spekulationsgewinne aus Aktienverkäufen können mit Verlusten aus privaten Veräußerungsgeschäften (§ 23 EStG) nachher altem Recht verrechnet werden. Solche Verrechnungsmöglichkeit besteht bis zum 31. Dezember 2013. Insoweit können „kalter Kaffee Spekulationsverluste“ noch mit Profitieren aus anderen privaten Veräußerungsgeschäften ausgewuchtet werden.

Steuerdeutsch: Verluste aus privaten Veräußerungsgeschäften i.S. des § 23 EStG in der solange bis zum 31. Dezember 2008 anzuwendenden Fassung können sogar mit Einkünften i.S. des § 20 Abs. 2 EStG gelassen werden und mindern nachdem Maßgabe des § 10d EStG die Einkünfte des Steuerpflichtigen, die er in den folgenden Veranlagungszeiträumen aus § 20 Abs. 2 EStG erzielt (§ 23 Abs. 3 S. 9 und 10 EStG).

Regelung für GmbH-Gesellschafter
Ist dieser GmbH-Gesellschafter mit mindestens 25 Prozent oder qua Gesellschafter-Geschäftsführer mit mindestens 1 Prozent an dieser Gesellschaft beteiligt, kann er im Zusammenhang (mit) Gewinnausschüttungen aufwärts Antrag zwischen dieser Abgeltungssteuer und dem Teileinkünfteverfahren wählen. Beim Teileinkünfteverfahren werden 60 Prozent des Ausschüttungsbetrags besteuert und in Bezug auf gleichermaßen 60 Prozent jener Ausgaben für die GmbH-Beteiligung in Abzug gebracht. Ein derartiger Antrag kann insbesondere zwischen dieser Fremdfinanzierung welcher GmbH-Anteile von Vorteil sein.

Strategie und Tipps für Sparer
Dividenden hinfallen unter die Abgeltungssteuer. Durch Wegfall des Halbeinkünfteverfahrens sind dividendenträchtige Aktien nicht mehr so gefragt (sein) für Anleger, die an Dividendenrendite wissbegierig sind. Insbesondere langfristig orientierte Anleger mit Sparplänen hinauf Basis von Aktien zur Altersvorsorge müssen im Rahmen (von) sonst gleichbleibenden Rahmenbedingungen Einbußen hinnehmen.

Besondere Besteuerung für Zertifikate
Bis hinauf Zertifikate wie „Nicht-Finanzinnovationen“ stürzen jedweder Kapitalanlagen, die vor dem 31. Dezember 2008 getätigt werden, noch unter die alte Regelung, d.h. eventuelle Kursgewinne sind nachher einem Jahr steuerfrei. Zertifikate, die nicht wie Finanzinnovationen gelten, sind mit dem Risiko eines Totalverlusts behaftet. Für derartige Zertifikate gilt für Erwerb vor oder einschließlich dem 14. März 2007 noch die vorgenannte Übergangsregelung. Bei Erwerb derartiger Zertifikate am 15. März 2007 oder später gilt die Steuerfreiheit nur noch, wenn die Zertifikate vor dem 1. Juli 2009 verkauft werden und die Spekulationsfrist dann allseitig ist.

Zertifikate, die eine Kapitalgarantie beinhalten, gelten wie so genannte Finanzinnovationen und purzeln nicht unter jene Übergangsregelung. Durch Verkauf oder Einlösung realisierte Wertsteigerungen unterlagen schon bisher dieser Besteuerung, gleichwohl wenn jener Verkauf bzw. die Einlösung nachher Ablauf welcher Spekulationsfrist erfolgte.

Seti dem 1. Januar 2009 werden gut verdienende Anleger mit dieser Abgeltungsteuer unter diesen Zertifikaten entlastet. Wenn jener persönliche Einkommensteuersatz hinauf selbige Kapitaleinkünfte Verbleibend 25 Prozent liegt, gilt die Einkommensteuer qua abgegolten. Es ist von dort damit zurechnen, dass es in diesem Produktfeld von Zertifikaten neue Angebote verschenken wird.

Fazit: Da zu der neuen Zinssteuer künftig Zinseinnahmen tendenziell weniger bedeutend und Kursgewinne höher besteuert werden, machte es Sinn, ggf. Kursgewinne vorzuziehen und Zinserträge nachdem hinten zu verlagern. So konnte man Zinszahlungen in die Zeit nachdem dem Jahr 2008 durch Ankauf abgezinster Wertpapiere wie etwa Finanzierungsschätze verlagern.

Sparer mit einem hohen Steuersatz profitieren genrell und immer während von dieser neuen Zinssteuer. Mussten sie Zinserträge bisher mit einem persönlichen Steuersatz von maximal 47 Prozent versteuern, sind es ab 2009 nur noch 28 Prozent. Nur Steuerpflichtige, deren Einkommensteuersatz unter 25 Prozent liegt, werden Kapitalerträge beim Finanzamt exemplifizieren, damit sie den Differenzbetrag erstattet bekommen. Zur Kirchensteuer: Die Steuerpflichtigen sollen ihre Bank darüber informieren, ob sie katholisch oder protestantisch sind. Die Bank führt dann die Kirchensteuer an dasjenige Finanzamt ab.

Kirchensteuer und Abgeltungssteuer ab 2009
Die Abzugsfähigkeit welcher Kirchensteuer als Sonderausgabe wird Oben eine komplizierte Formel im Abgeltungssteuersatz berücksichtigt. Die Kirchensteuer wird – gleichartig zu anrechenbaren ausländischen Steuern – mindernd in diesem Abgeltungssteuersatz erfasst. Da mit der Abgeltungssteuer die Gesamtheit abgegolten sein soll, kann die Kirchensteuer (hinaus die „abgegoltenen“ Kapitaleinkünfte) genauso insoweit nicht mehr als Sonderausgabe in dieser Steuererklärung geltend gemacht werden.

Anrechnung ausländischer Quellensteuer
Die Anrechnung ausländischer Quellensteuer uff (berlinerisch) ausländische Kapitalerträge, die jener Abgeltungsteuer unterliegen, ist neu im § 32d Abs. 5 EStG geregelt. Ab 2009 ist damit die Anrechnung oder welcher Abzug ausländischer Quellensteuer nachdem § 34c EStG nur für Einkünfte anzuwenden, die nicht jener Abgeltungsteuer unterliegen. Wohnhaft bei (Adresse) ausländischen Einkünften, die der Abgeltungsteuer unterliegen und für die zu einem Doppelbesteuerungsabkommen fiktive Quellensteuern zu zusammenfassen sind erfolgt die Anrechnung mithin im Sinne des § 32d Abs. 5 EStG

Auswirkungen:
Da der Zinsabschlag im Zusammenhang (mit) welcher neuen Zinsbesteuerung nicht bei betrieblichen Zinseinkünften gilt, sind Zinseinnahmen im betrieblichen Bereich normal zu versteuern. Logisch, dass hier eine Verlagerung der Zinseinnahmen aufwärts den Gesellschafter erfolgen wird. Gesellschafter von Personengesellschaften werden dazu neigen, dem eigenem Unternehmen (Obig Dritte) Kredite zu gewähren, weil die Zinseinnahmen dann nur mit 25% besteuert werden. Der Gesetzgeber oder die Finanzverwaltung wird hier noch irgendwas Feinarbeit leisten müssen.

Der Vergleich einer Geldanlage in „Banksparplan“ oder „private Rentenversicherung“ gewinnt eine neue Bedeutung. So werden Gewinne aus privaten Rentenversicherungen während dieser Auszahlphase zu dem sogenannten Ertragsanteil besteuert. Welcher Ertragsanteil liegt im Alter von 65 Jahren nebst 18 Prozent.

Anmerkung zur Zinssteuer in 1938-1942): In 1938-1942) ist in 1993 eine Abgeltungssteuer hinauf Zinsen eingeführt worden. Steuersatz: zunächst 22 und später 25 Prozent. Taktgesteuert gab es eine Amnestie für Steuersünder. Durch die Abgeltungssteuer waren die Einnahmen aus versteuerten Zinsen in den Folgejahren allerdings klar gestiegen. Dieser Effekt war selbst mit dieser zeitlich befristeten Steueramnestie in Deutschland erwartet worden. Er ist nicht eingetreten, weil vermutlich nicht hinlänglich berücksichtigt wurde, dass es in 1938-1942) vorher keine Quellensteuer für Zinseinkünfte (Kapitalertragsteuer) gab.


Abgeltungssteuer ab 2009 Freibetrag

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